Zwei Einsiedler Ringer bei Tuggen im Einsatz

Einsiedler Ringer in der Regionalliga vorne dabei

Die beiden Einsiedler Ringer Lorenz Schönbächler und René Hensler schlossen die Mannschaftsmeisterschaft mit Tuggen in der Regionalliga auf dem dritten Platz ab.

W.S. Lorenz Schönbächler und René Hensler zählten zu den Aushängeschildern der Ringerriege Tuggen und verliehen dem Team die nötige Stabilität. Der 16-jährige Landwirtschaftslehrling Lorenz Schönbächler gilt als grosses Ringertalent auf nationaler Ebene. Er hat im Verlaufe der diesjährigen Mannschaftsmeisterschaft mit Tuggen einen weiteren Leistungssprung vollzogen. Mitverantwortlich dürfte sein Training mit den Aktiven der Ringerriege Einsiedeln sein. Weiter hat Tuggen mit Olaf Brandt einen ehemaligen deutschen Spitzenringer als Trainer engagiert. Der siebenfache deutsche Meister hat an allen internationalen Meisterschaften teilgenommen. Gelernt hat er das Ringen in der ehemaligen DDR. Seine Trainings sind äussert hart und zielstrebig.

Da der Sprung für Lorenz Schönbächler in die NLA noch zu gross war, entschieden sich die Klubverantwortlichen, dass er mit Tuggen in der Regionalliga mit einer Doppellizenz starten darf. Dabei machte er seine Sache so gut, dass er von den 98 eingesetzten Wettkämpfern das Einzelklassement gewinnen konnte. Von zwölf Duellen entschied er zehn zu seinen Gunsten und unterlag nur zweimal. Tuggens Präsident Ueli Bamert zu seinen Leistungen:“Lorenz war für uns eine grosse Verstärkung. Er zeigte ausgezeichnete Kämpfe und hat laufend dazugelernt.“ Gelegentlich greife er noch etwas zu ungeduldig an und müsse lernen, seine Emotionen im Griff zu behalten. Als Jugend- und Juniorenmeister durfte man rechnen, dass er in der Regionalliga mitzuhalten vermag. Lorenz bezeichnet Ringen als vielseitigen Sport. „Ringen ist sehr anspruchsvoll, in Sachen Technik hat man nie ausgelernt“, beschreibt er seine Faszination für diesen Sport. Sein Ziel ist der NLA Fuss fassen zu können.

René Hensler begann seine Laufbahn bei der Ringerriege Einsiedeln und kann ebenfalls mit starken Cracks trainieren. Dabei hat ihn René Buchmann, der ein ausgezeichneter Ausbildner mit der nötigen Geduld ist, in seiner ringerischen Entwicklung weitergebracht. „René besitzt eine grosse Hartnäckigkeit und gibt nicht so schnell auf“, beschreibt ihn Buchmann. Sein Durchhaltewillen hat sich ausbezahlt. „Er war für Tuggen eine echte Verstärkung“, hält Olaf Brandt fest. Der 20-jährige Land-Maschinenmechaniker belegte er in der Endabrechnung den 20. Rang. In zwölf Kämpfen holte er 22 Pluspunkte, was deutlich über dem Durchschnitt liegt. Dabei erwies er sich in beiden Stilarten als zuverlässige Mannschaftsstütze.

In der Endabrechnung belegte Tuggen hinter Schattdorf und Uzwil punktegleich mit Rapperswil den dritten Rang.

 

Werner Schönbächler