Drei Einsiedler Nachwuchsringerinnen in Deutschland im Einsatz

Helena Oskuii siegte bei starkem Teilnehmerfeld. Über das letzte Wochenende waren drei Nachwuchsringerinnen der Ringerriege Einsiedeln am Aline-Rotter-Focken-Turnier in Saarbrücken dabei. Gegen starke internationale Konkurentinnen konnten sie mithalten und sorgten mit einem Sieg für Aufsehen.

W.S. Das Turnier, dessen Namen an die Weltmeisterin und Olympiasiegerin Aline Rotter-Focken erinnert, wurde im grossen Sportzentrum Gersweiler in Saarbrücken ausgetragen. Organisiert wurde es gemeinsam vom Deutschen Ringer-Bund und Saarländischen Ringer-Verband. 201 Teilnehmerinnen aus Deutschland, Grossbritannien, Österreich und der Schweiz gingen in den vier Altersklassen U11, U14, U17 und erstmals U20 auf die Matte. Unter den zwölf Schweizerinnen waren die Zwillinge Helena und Helia Oskuii sowie Paige Füchslin von der Ringerriege Einsiedeln dabei.

Insgesamt zeigten die jungen Wettkämpferinnen engagierte Kämpfe und verdeutlichten, dass sich der weibliche Ringernachwuchs positiv entwickelt hat. Auch das sportliche Niveau steigt von Jahr zu Jahr.

Einsiedler Sieg

Die Teilnahme des Einsiedler Trios war in sportlicher Hinsicht ein Erfolg. Sie traten alle in der Altersklasse U14 in verschiedenen Gewichtsklassen an. Helena Oskuii sorgte bis 42 Kilo für eine grosse Überraschung. Mit vier Siegen, wovon drei durch technische Überlegenheit, holte sie überlegen den Tagessieg. Paige Füchslin zeigte bis 47 Kilo eine starke Leistung und klassierte sich mit je drei Siegen und Niederlagen auf dem siebten Platz. Nicht wunschgemäss lief es hingegen Helia Oskuii 38 Kilogramm.  Mit zwei engen Niederlagen blieb sie in der Vorrunde auf der Strecke und landete auf dem zehnten Platz. 

Der Schweizer Leistungsausweis darf sich mit drei Gold- und zwei Silbermedaillen sowie einer Bronzenen sehen lassen.

Am Sonntag wurde das Turnier mit einem gemeinsamen Training und einer Fragerunde mit Aline Rotter-Focken abgeschlossen. Die Nachwuchsringerinnen konnten dabei von ihrer Erfahrung aus dem Spitzensport sicher einiges mitnehmen.

Werner Schönbächler