Einsiedler Jungringer klassierten sich im zweiten Rang

Das ersatzgeschwächte Team der Ringerriege Einsiedeln klassierte sich hinter Kriessern auf dem zweiten Rang und steuert damit dem Final zu.

W.S. Am letzten Samstag stand Einsiedeln mit 14 Jungringern/innen an der Mannschaftsmeisterschaft im Rheintal, einer Ringerhochburg, in der topmodernen Sporthalle Bildstöckli im Einsatz. Organisiert wurde die zweite Runde vom Ringclub Oberriet, der für seine starke Nachwuchsabteilung bekannt ist.  Wegen einiger Absenzen trat das Einsiedler Team ersatzgeschwächt an, was sich in den vierzehn Gewichtsklassen bald einmal bemerkbar machte. Im stark besetzten Teilnehmerfeld boten die Wettkämpfer guten Ringsport und zeigten Kämpfe mit schon beachtlichen Techniken, die vor einigen Jahren bei den Jüngsten nur selten zu sehen waren. Die Einsiedler holten in fünf Gewichten das Punktemaximum heraus, gingen aber in vier leer aus, was ihnen der Sieg gekostet haben dürfte. In der Endabrechnung klassierten sie sich von sieben Teams mit einem Rückstand von 13 Zählern auf Kriessern im zweiten Rang unmittelbar vor Tuggen. Die Ausserschwyzer kommen immer besser in Fahrt und sorgten für einige Überraschungssiege. Gastgeber Oberriet und Rapperswil klassierten sich gemeinsam im vierten Rang.

Obschon die Einsiedler nicht in Bestformation antraten, erfüllten sie die Erwartungen. Sie haben die Punkte geholt, die sie für einen Podestplatz gebraucht haben. So wie es aussieht, wird das Team künftig wieder komplett antreten können.  Am nächsten Samstag werden die Teams um den Einzug in den Final kämpfen, der am 22. März in Einsiedeln zur Austragung kommt. Dafür können sich die vier besten qualifizieren. Die Einsiedler haben sich dafür im bisherigen Verlauf in eine günstige Ausgangslage manövriert.

Rangliste:
1. Kriessern,
2. Einsiedeln,
3. Tuggen,
4. Oberriet und Rapperswil,
6. Winterthur,
7. Weinfelden

Werner Schönbächler