Der Nachwuchs der Ringerriege Einsiedeln verbleibt mit dem zweiten Platz an der Spitze der Jugendmannschaftsmeisterschaft. Doch spürten sie den Atem der Gegner im Nacken.
W.S. Zur dritten Runde der beliebten Jugendmannschaftsmeisterschaft gastierten die Einsiedler Jungringer in Tuggen. Nach dem bisherigen ersten und zweiten Rang führten die Einsiedler die Zwischenrangliste an. Damit konnten ihre Trainer mehrheitlich zufrieden sein, obschon die Ergebnisse erstmal zweitrangig sind. Das einstige Ziel bei der Einführung dieses Anlasses war, dass die jungen Sportler ohne Druck erste Erfahrungen auf der Matte sammeln können, was bis heute nichts an Aktualität eingebüsst hat. Damit ist ein sanfter Einstieg ins Wettkampfringen garantiert. Mit zunehmenden Alter geht es dann immer mehr zur Sache.
In der geräumigen Riedlandhalle kam es zu knappen Entscheidungen, die für eine gute Stimmung sorgten. Dabei zeigte sich das Team der gastgebenden Ringerriege Tuggen in sehr guter Form. Zugute kam ihm, dass es in den insgesamt dreizehn Gewichten nur zwei Lücken hatte und dank starken Kämpfen bei der Rangverkündigung zuoberst stand. Die Einsiedler, die vier Kategorien laufen liessen, konnten dieses Handicap mit soliden Leistungen wettmachen. So sammelten sie in fünf Gewichten die höchste Punktezahl. Am Ende hatten sie zwei Punkte mehr auf dem Konto als das überraschende Winterthur, was zum zweiten Platz reichte. Es ist erfreulich, dass in der Eulachstadt grosse Anstrengungen für den Ringsport unternommen werden.
Insgesamt waren die Einsiedler Betreuer Alexander Golin, Robin Biederer und Sven Neyer mit den gezeigten Leistungen ihrer Schützlinge zufrieden. Sie konnten technisch mithalten, manchmal fehlten nur kleine Nuancen für einen Sieg. Die ringerische Entwicklung wird in den Trainings mit grossem Fleiss und viel Disziplin erarbeitet.
Sven Neyer, umsichtiger Präsident der Ringerriege Einsiedeln, zog ein erfreuliches Fazit: «Ich bin zufrieden mit den Leistungen und Ergebnissen der bisherigen Runden», und freut sich über den weiteren Verlauf. Einsiedeln hat sich eine solide Basis für das Erreichen des Finals, der in Einsiedeln zur Austragung kommt, geschaffen.
Die Jungringer freuten sich über die Unterstützung der zahlreich mitgereisten Eltern und Bekannten.

Rangliste der 3. Runde:
1. Tuggen, 2. Einsiedeln, 3. Winterthur, 4. Schattdorf, 5. Rapperswi, 6. Uznach, 7. Weinfelden, 8. Thalheim
Werner Schönbächler

