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Generalversammlung der Ringerriege Einsiedeln ganz im Zeichen eines Führungswechsels:
Hans Birrer wird künftig den Verein leiten


Am letzten Samstagabend hielt die Ringerriege Einsiedeln im Hotel Bären Rückschau auf das verflossene Vereinsjahr. Aus den verschiedenen Jahresberichten war zu vernehmen, dass ein gerütteltes Mass an Arbeit geleistet und im sportlichen Bereich eine Leistungssteigerung erzielt worden ist.
W.S. Erwartungsgemäss zu keinen Diskussionen Anlass gaben die ausführlichen Jahresberichte der einzelnen Chargeninhaber. Präsident Markus Steinauer streifte in seinem letzten Jahresbericht wie üblich mehrere Themen. Dabei hat sich die Ringerriege Einsiedeln als Organisator mit den Jugend-Regionalmeisterschaften profiliert. Im sportlichen Bereich habe die Mannschaft viele Sympathien genossen, was die erfreulichen Zuschauerzahlen ausdrücken. „Es wurde geschätzt, dass mehrheitlich eigene Ringer eingesetzt wurden“, erklärte der Vorsitzende.
Leichter Aufwärtstrend
Zufrieden mit den sportlichen Leistungen zeigte sich Remo Hausherr. „Fünf Medaillengewinne an nationalen Titelkämpfen bildeten die Höhepunkte“, hebt der technische Leiter diese Leistungen hervor, was gegenüber dem Vorjahr eine leichte Steigerung bedeutet. So konnten Jürg Betschart (2.), Lukas Schönbächler (3.), Andi Kälin (2.) sowie Markus (2.) und Daniel Weibel (2.) für ihre Podestplätze an Schweizermeisterschaften geehrt werden. In der Mannschaftsmeisterschaft war mit dem Gewinn der Bronzemedaille in der NLB eine erfreuliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Das Potenzial der Mannschaft schätzt Hausherr trotzdem realistisch ein. „Wir haben zurzeit nicht die Ringer, um in die NLA aufsteigen zu können.“ Ein vorderer Platz in der NLB ist ein realistisches Ziel. Dabei wollen wir aus dem eigenen Nachwuchs Talente in die erste Mannschaft einbauen, weshalb eine breitere Basis bei der Jugend und den Junioren erweitert werden soll“, fuhr er weiter. Weiter gab es für Martin Müller und René Neyer Siege am Eidgenössischen Ringertag in Schattdorf.
Trainer Daniel Weibel forderte das bedingslose Engagement der Leistungsathleten. Nebst den Klubtrainings steht mit der Ringerriege Schattdorf ein sechstägiges Trainingslager in Planung.
Gut steht die von Erich Bisig und Roland Kälin mit einem grossen Aufwand betreute Nachwuchsabteilung da, was sich mit dem guten Abschneiden an der Jugendmannschaftsmeisterschaft in der zweiten Stärkeklasse ausdrückte. Damit die lokale Verankerung und die Indentifikation bestehen bleibt, sollen auch künftig eigene Leute das Gerüst des Fanionteams bilden.
Kassierin Irene Späni konnte von einer gesunde Finanzlage berichten, obwohl die Mannschaftsmeisterschaft wieder einen grossen Aufwand erforderte. Obschon den Klub derzeit keine finanziellen Sorgen plagen, sind in diesem Bereich ständig neue Ideen gefragt.
Mit Michel Schönbächler und Jürg Betschart konnten zwei Jungringen aufgenommen werden.
Anstelle des zurückgetretenen Markus Steinauer wurde Hans Birrer als Präsident gewählt. Beim Neugewählten, der den Ringsport wohl wie kein Zweiter kennt, hat die Nachwuchsförderung oberste Priorität. Dabei soll auf die Leiterausbildung ein besonderes Augenmerk gelegt werden. Nach zwölf Jahren schied Stefan Zürcher aus dem Vorstand aus. Für sein Wirken wurde ihm ein Präsent überreicht. Margrit Kälin, Erwin Zürcher und Bruno Schönbächler wurde die Freimitgliedschaft verliehen.

Werner Schönbächler